![]() |
|||
![]() |
Wer fremde Häuser und Bauwerke beschmiert, tut Unrecht - strafrechtlich und schadensersatzrechtlich. Hinzu kommt, dass damit das Stadtbild in höchst unerfreulicher Weise verschandelt wird. Die angerichteten Schäden sind riesig, allein in Braunschweig würde es jährlich ca. 3 bis 4 Mio. € kosten, um sie zu beseitigen, in Deutschland wahrscheinlich 500 Mio. €. Deshalb müssen überführte Sprayer den Schaden bezahlen, den sie angerichtet haben. 1.000, 5.000 oder 10.000 € kommen da schnell zusammen. Der Schaden muss bezahlt werden, bevor die schönen Seiten des Lebens, z. B. der Führerschein, ein schönes Auto oder die erträumte Urlaubsreise an die Reihe kommen. Außerdem kann an den Schmierern und Sprayern eine richtige Vorstrafe „hängen bleiben“, die dem beruflichen Werdegang schaden kann. Für „künstlerisches“ Gestalten gibt es hinreichend andere Möglichkeiten. Und muss es unbedingt Graffiti sein, dann nur an Wänden, die vom Hauseigentümer dafür freigegeben sind. Was hilft uns weiter? Wir müssen und wollen nicht hinnehmen, dass ein kleine Minderheit bestimmt, wie Häuser und Wände unserer Stadt aussehen sollen. Zu überzeugen sind die Täter leider nur schwer. Wir müssen uns dagegen zur Wehr setzen, jeder mit den Möglichkeiten, die ihm zustehen. Im „Handlungskonzept gegen Schmier- & Sprayaktivitäten“ sind die Möglichkeiten aufgeführt. Die Stadt schickt es Ihnen kostenlos zu, wenn Sie es unter dieser Rufnummer anfordern: Tel. 470 31 38
Das Wichtigste in Auszügen: • Eltern sollten sich der Mitverantwortung für das Handeln ihrer Kinder bewusst sein. • Wer Schmierer und Sprayer sieht, sofort die Polizei anrufen: Telefon Notruf 110 • Bei allen Schmierereien Strafantrag stellen. Die Polizei gibt Auskunft unter Tel. 476-0. • Nach Aufnahme durch die Polizei Schmierereien sofort überstreichen. • Beratung für Geschädigte durch den Verein Graffiti-Ex: Tel. 262 22 26 |
![]() |
|